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Bild 51: Ausfahrt aus dem südlichen Portal des Banktunnels. Zuglok des ICs ist die BR 101 001.
Bild 52: Vom hohen Felsen herabgestiegen, die Loreley im Hafen von St. Goarshausen. Der IC wird gleich in den Banktunnel einfahren.
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Die Loreley, ein Mythos, wer kennt nicht die Sage von der schönen Loreley. Eine blonde Nixe, so heißt es, hat die Schiffer von der Höhe des Felsens aus mit ihren weiblichen Reizen und lieblichen Sirenengesängen verlockt. Sie blickten zur Loreley hinauf statt auf den schäumenden, wilden Strom zu achten. Das Schicksal schlug durch die Klippen in der Tiefe zu. Zur Tatsache des meist besungenen Felsen der Welt hat sicherlich das Lied von Heinrich Heine (Text) und Friedrich Silcher (Melodie) beigetragen. Fast 130 Meter steigt der mächtige Schieferfelsen fast senkrecht in die Höhe. Die Strömung des Flusses wird durch Klippen im Flussbett noch immer behindert, der Strom reduziert sich hier auf ein Viertel seiner ursprünglichen Breite. Das volle Tageslicht fällt nur wenige Stunden hier ins Tal.
St. Goar
St. Goar war im Mittelalter der Hauptort der Grafschaft Katzenelnbogen und liegt zu Füssen der Burgruine Rheinfels. Diese Burg war einst eine der umfangreichsten Anlagen am Rhein. Der Bau begann im Jahr 1245 durch Graf Diether V. von Katzenelnbogen. Noch heute überraschen die ungeheuren Ausmaße jeden Besucher. Seinerzeit setzte dieses vorzügliche Musterstück mittelalterlicher Architektur Maßstäbe für den Burgenbau im Deutschen Reich. Die abwechslungsreiche Gruppierung der Schildmauern und der Türme
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